Jetzt habe ich es doch noch recht zeitnah zu den Beiträgen der vier Naturschutzgebiete des „Kleeblatts“ geschafft, eine Wanderung zusammenzubasteln, die alle vier Gebiete abdeckt. Gleich vorab: Wir sind diese Tour noch nie so im Ganzen gegangen und die Verbindung zwischen der „Panzerstraße“ und dem NSG Haseder Busch sogar noch nie. Wir wissen aber, dass der Weg existiert. Da wir die Gebiete mittlerweile oft zur rechten Zeit mit dem Fahrrad anfahren, sind Wanderungen hier eher selten angesagt. Eher machen wir Exkursionen, wie vor kurzem am Osterberg, um endlich den Deutschen Ziest zu finden. Einen „optimalen“ oder vielleicht etwas besser gesagt ganzheitlichen Weg zu finden, ist gar nicht so einfach. Die von mir ersonnene Route ist darum auch nicht allumfassend, sondern basiert auf unseren persönlichen Erfahrungen und Vorlieben der letzten 20 bis 30 Jahre. Bewusst habe ich das etwas karge und noch sehr an Übungsgelände erinnernde Gebiet des Langen Dreisch nur angeschnitten und zum Beispiel den Weg über den für uns schönen „Kugelfang“ am Rande von Himmelsthür gewählt. Da bleibt noch viel Spielraum für eigene Ideen. Die Fotos des Beitrags entsprechen nicht hundertprozentig dem eingezeichneten Weg. Einige Fotos zeigen Alternativen, auf die ich im Text auch eingehe. Selbst das Beitragsfoto ist vom Benter Kamp, den wir nicht gehen, wenn wir nur auf dem Kamm des Osterberges wandern. Aber trotzdem zeigen die Bilder Landschaften, die wir heute auch erleben, halt manchmal nur aus einem anderem Blickwinkel. Und was sind das zumindest über weite Strecken schöne Wege durch Gegenden, die man in unseren Breiten suchen muss! 80 Prozent der heutigen Wege sind naturbelassen oder naturnah. Schmale Pfade, Gras- und Wiesenwege vom Feinsten, auch wenn es am Beginn noch nicht so scheinen mag. Zumindest wenn man mit dem Auto an der „Panzerstraße“ startet, an der ehemaligen Waschanlage der Bundeswehr.

Blick zum Gallberg und nach Hildesheim

Blick zum Gallberg und nach Hildesheim

Für die Nutzer des ÖPNV gibt es keinen so optimalen Platz zum Starten, aber allzu schlimm ist es auch nicht, von Himmelsthür oder Hasede aus die Tour zu beginnen. Die verläuft fast gänzlich in oder direkt an den vier Naturschutzgebieten, die von der Stadt Hildesheim als Naturerlebnisgebiet „Kleeblatt“ bezeichnet werden. Die Infotafeln unten in der Galerie stehen nicht dort, wo die Fotos eingeordnet sind, sondern befinden sich alle in einem Infopavillon, der sich am Übergang zwischen den Naturschutzgebieten „Haseder Busch“ und „Mastberg und Innersteaue“ befindet. Dort gibt es eventuell auch den Flyer zum „Kleeblatt“, den man hier online bekommen kann. Jetzt aber langsam los! Vom Parkplatz geht es an der Trafostation vorbei, dann unter den Hochspannungsleitungen hindurch, über einen Ackertrampelpfad nach Himmelsthür hinein. Da schluckt der Naturliebhaber auf den ersten Metern erstmal, aber es wird besser. Kaum einem auswärtigen Wanderer bekannt sein dürfte der Lärmschutzwall oder Kugelfang, der sich nördlich am direkten Rand von Himmelsthür erstreckt. Den nehmen wir und dürfen die paar hundert Meter auf diesem wunderbar bepflanzten „Damm“ durchaus genießen. Linkerhand, meistens versteckt, befinden sich die Gärten der letzten Häuser des Ortes, rechter Hand ein zugewachsenes Areal, durch den früher Wege führten, die heute verschwunden sind. Hinter dem kleinen Abzweig, der links nach Himmelsthür führt, wenden wir uns nach rechts, um einen Abstecher zum Langen Dreisch zu machen. Über die breite Zufahrtsstraße zu den ehemaligen Munitionsbunkern gelangen wir an einen Hang, der zur rechten Zeit einen Massenbestand des seltenen Deutschen Ziest aufweist. Das sieht fast angesalbt aus, aber das kann uns relativ egal sein. Ähnlich viele der prächtigen Pflanzen findet man bei uns allerhöchstens im NSG „Am Roten Steine“. Es gibt natürlich noch viel mehr zu entdecken und die oberflächlich recht karge Landschaft mit den wenigen, quadratisch-praktisch-guten Wäldchen, birgt so manche Besonderheit der heimischen Flora und Fauna.

Groß fündig sind wir hier noch nicht geworden, erfreuen uns aber auch an den meisten Pflanzen und Tieren, ohne jedes einzelne davon bei seinem von Menschen vergebenen Namen kennen zu müssen. Die hier auf verschiedenen Flächen oftmals als Landschaftspfleger eingesetzten Schafe und Ziegen kann man zumindest recht deutlich unterscheiden. Über die Weiden und Wiesen arbeiten wir uns zurück an den Rand der Siedlung und gehen, vor Jubel und Trubel geschützt von einem Wäldchen, zum südlichen Ende des Osterberges. Am Waldrand ein Stück hinauf wartet eine kleine Bank mit schöner Aussicht auf Hildesheim auf uns. Jetzt geht es endgültig in die relative Abgeschiedenheit der kultivierten Natur. In der Nähe der ehemaligen Gärtnerei wenden wir uns dem Höhenzug zu. Ein schmaler Pfad führt uns in ein Waldstückchen, in dem wir dieses Frühjahr wieder etliche Weiße Waldvöglein entdeckten und zum ersten Mal einen wahren Massenbestand der Vogel-Nestwurz. Beim Austritt aus dem Wald gabelt sich der Weg. Alle Wege am Osterberg sind grundsätzlich schön und selbst uns fällt die Entscheidung manchmal schwer. Aber man kann halt nicht immer alles haben. Der für den Track gewählte Weg führt uns nach rechts auf den Kammweg des Osterberges. Man kann aber auch geradeaus über den Benter Kamp gehen, der nicht mehr zum Naturschutzgebiet zählt. Trotzdem ist das ein tolles Landschaftserlebnis, hier zwischen dem bewaldeten Osterberg und den bewaldeten Flächen der ehemaligen Steinbrüche am Rand des Berges. Das sieht hier mehr nach Langer Dreisch aus als auf der anderen Seite des Osterberges. Auch das Beitragsfoto stammt ausnahmsweise von diesem alternativen, empfehlenswerten Weg. Die Entscheidung, ob nun über die Wiese oder auf dem Kamm oder eine Kombination aus beidem, fällt jeder selbst. Wunderschön und erlebnisreich ist es hier überall. 

NSG Lange Dreisch und Osterberg

NSG Lange Dreisch und Osterberg

  • Seit dem Mittelalter Nutzung der Gebiete als Allmende für die Ortschaften Groß Giesen, Himmelsthür, Emmerke, ebenso durch das Klostergut Himmelsthür und das Gut Steuerwald. Hauptsächliche Nutzung als Hute- und Weideflächen
  • Nach der Säkularisierung 1803 und einer Agrarreform vermehrt Nutzung als Ackerfläche und Rückgang der Viehhaltung
  • 1937 Einrichtung eines 260 Hektar großen Schießplatzes der Wehrmacht, der 1961 erweitert auf knapp 270 Hektar von der Bundeswehr übernommen wurde. Die Flächen wurden wieder hauptsächlich als Weideland genutzt
  • 1998 Planung einer Umgehungsstraße für die Bundesstraße 1 am Rande des Naturschutzgebietes, die wohl bis heute nicht endgültig vom Tisch ist
  • 2007 Abzug der Bundeswehr und Aufgabe des Standortübungsplatzes
  • 2011 Ausweisung von 245ha Fläche des ehemaligen Standortübungsplatzes als Naturschutzgebiet
  • 2016 Ausweisung des Naturschutzgebietes als Nationales Naturerbe, zusammen mit dem Naturschutzgebiet Giesener Teiche

 

Liest sich fast, als wolle ich den Kammweg im NSG Lange Dreisch und Osterberg madig machen. Auf gar keinen Fall! Das ist mit zahlreichen mehr oder weniger begehbaren Parallel- und Stichwegen ein Traumpfad durch einem Dschungel entfernt ähnliche Mischwälder. Wir sind lange nicht hier oben gewesen, aber zahlreiche Aspekte vergisst man nicht so schnell, wie die vielen Kiefern, die teils alles überwuchernden „Rankelpflanzen“ und den Goldregen am Waldrand. Am Kamm sind an vielen Stellen noch zahlreiche Schützenlöcher erkennbar und andere Überreste der ehemaligen Nutzung durch die Bundeswehr. An den Stichwegen der westlichen Bergflanke, an denen sich Panzer und schwere Fahrzeuge jahrzehntelang den Berg hinauf und hinab gekämpft haben, hat man kleine Ausblicke in westliche Richtung. Der Hildesheimer Wald, Emmerke, die Zuckerfabrik Nordstemmen und das imposant über dem Ort aufragende Schloss Marienburg sind markante Landmarken. Von der Stelle aus, von der mein Track in Richtung Giesener Teiche abbiegt, hat man den vielleicht besten Ausblick des Tages. Hier schweift der Blick über die Schutzgebiete und über die Mühle bei Hasede weit in die Hildesheimer Börde, bis hin zum Kraftwerk in Mehrum. Man kann hier auch noch weiter bis an die umgenutzten, ehemaligen Munitionsbunker wandern. Dort führt direkt links am Zaun der Anlage entlang ein toller Pfad durch einen ziemlich urigen Wald. Hinter einem noch deutlich erkennbaren Steinbruch käme man dann zum schönen Waldrand des Giesener Waldes. Auf der alten Site hatte ich eine entsprechende Wanderung von Giesen zum Hildesheimer Wald eingestellt. Leider war eine dafür zu überquerende Wiese dieses Mal mit einem Elektrozaun gesichert, so dass ich die Tour momentan nicht mehr guten Gewissens einstellen kann. Also geht es vom Kamm des Osterberges durch die „Pampa“ zu den Teichen. Auch wenn das recht karg wirkt, gibt es hier eigentlich immer etwas zu entdecken und zu erleben.

An den Giesener Teichen

An den Giesener Teichen

Links des Weges soll es zum Beispiel einen Steinsalz-Aufschluss geben, den wir noch nie gesehen oder nicht als solchen erkannt haben. Zwar habe ich keine Stelle im World Wide Web gefunden, die Auskunft darüber gibt, aber Indizien sprechen dafür, dass die Giesener Teiche im Mittelalter in Fischteiche umgewandelte Erdfälle sind. Auf den Seiten des Speläologenbundes Hildesheim zum Beispiel findet man Bilder von einem neuen Erdfall, der gerade im Bereich der Teiche entsteht. Wir nähern uns den Teichen durch die kalte Küche und von der Anhöhe des Muschelkalkhanges ergibt sich, egal ob nun Erdfall oder nicht, ein wahrlich traumhafter Blick auf eine Landschaft, die im weiten Umland ihresgleichen sucht. Hier im Talkessel ruht der Große oder Obere Giesener Teich wie eine dunkle Perle in einer weiten Muschelhälfte. Wie ein verstecktes, von keiner Seite wirklich einsehbares Kleinod. Schon als Kind habe ich diesen Ort immer als etwas Besonderes angesehen und wenn ich mir einen Lieblingsplatz suchen müsste, wäre es dieser. Zum kleinen Naturschutzgebiet Giesener Teiche mache ich hier keine großen Angaben, weil es bereits ein Beitrag dazu gibt und zahllose Informationen im Netz. Stattdessen bitte ich um Vernunft im Umgang mit dem Schutzgebiet. Ich selbst bin früher hier kreuz und quer gelaufen, als die Teiche noch nicht als Schutzgebiet ausgewiesen waren oder ich es nicht wusste. Als Kind oder Jugendlicher ist man meistens sowieso nicht an Einschränkungen interessiert. Bleibt also bitte auf den Wegen! Denn wenn man es zu seinen eigenen Gunsten auslegt, gibt es davon genügend. Wer sich wirklich mit den wilden Orchideen unserer Heimat auskennt, der weiß, dass man es beim besten Willen oft nicht schaffen kann, allen nachwachsenden Exemplaren immer auszuweichen. Wenn sich alle ein Beispiel an den paar Unbelehrbaren nehmen würden, gäbe es bald nichts mehr zu bestaunen, nur noch Erinnerungsfotos. Wer die uns verbliebene Natur wirklich respektiert, muss auch nicht von jeder Pflanze, jedem Tier das allerbeste Foto aus allernächster Nähe geschossen haben.

Unser Weg führt nahezu durch das gesamte Naturschutzgebiet und ist ein Weg für Genießer. Die Teiche mit ihren Muschelkalkhängen und Pflanzen, das Grasland des Giesener Dreischs und die schöne Aussicht über die Wiesen – das ist schon was. Oben am Dreisch kann man auf beiden Seiten auf der Wiese gehen oder auf einer auf einem Waldrandpfad. Vereinzelt stehen hier noch Schneitelbäume und wir kommen am Kleinen oder Unteren Giesener Teich raus. Der von mir getrackte Weg ist eine Möglichkeit, kann sich aber zu bestimmten Zeiten als verkrautet erweisen. Dann nimmt man einfach den links parallel verlaufenden Zugangsweg und geht hinter dem ehemaligen Schießstand ein Stück an der „Panzerstraße“ zurück. Dieser schon lange asphaltierte Weg, der heute glücklicherweise nicht mehr von PKWs genutzt werden kann, heißt eigentlich Sülteweg und war wohl jahrhundertelang die Hauptverbindung von Giesen über Himmelsthür nach Hildesheim. Wir biegen gleich wieder ab und bewegen uns durch die Feldmark zum Naturschutzgebiet Haseder Busch. Das erreichen wir direkt an der hier fast idyllisch dahintreibenden Innerste, wenn man mal das dahinterliegende Gebiet des Hafens übersieht. In den grünen Monaten bekommt man aber meistens zumindest optisch nichts davon mit. Der von uns getrackte Weg ist fast der einzige und eigentlich auch optimale, denn man zur Blütezeit der Frühblüher auf jeden Fall einmal gegangen sein sollte. Empfehlen würde ich ihn im Uhrzeigersinn, weil man dann am Ende die wirklich schöne Partie an einem Altarm der Innerste hat und man sich ansonsten immer in direkter Nähe zum aktiven Teil des Flusses befindet. Das Spektakel der Frühblüher sollte man sich hier im Naturschutzgebiet Haseder Busch nach Möglichkeit nicht entgehen lassen. Diese Zeit des Frühlings ist wohl nicht nur für uns die allerschönste Zeit des Wanderjahres. Gerade der Lerchensporn wächst hier in wirklich beeindruckender Anzahl und Dichte, wie wir sie noch nirgends anders erlebt haben. Auch zu anderen Zeiten gehört dieser Schlenker durch den Haseder Busch einfach zum Erlebnis des Kleeblatts dazu. Direkt an der Innerste, hier wächst vielerorts die Rote Pestwurz, geht es nahtlos in das Naturschutzgebiet Mastberg und Innersteaue.

Rote Pestwurz an der Innerste

Rote Pestwurz an der Innerste

Die Grenze ist die mittlerweile auch schon wieder baufällig anmutende Holzbrücke über die Innerste. Auch hier gilt und auch hier halten sich nicht alle daran – Betreten verboten! Das gesamte Gebiet jenseits der Innerste ist streng geschützt und darf und sollte von nirgends her betreten werden. An der Brücke steht ein umfangreicher Infopavillon, der alle vier Gebiete des Tages abdeckt. Der von mir eingezeichnete Weg bettet den kleinen Mastberg so gut wie möglich in die Wanderung ein. Wir erleben kurz das eher für den Drahtesel geeignete Innersteufer, den schönen Eichen-Hainbuchenwald und die ebenso schönen Schneitel-Hainbuchen. Der schmale Pfad, der uns am Ufer der Innerste auf den nicht gerade pompösen Mastberg führt, ist nicht immer gut zu erkennen und oben angekommen ist er ein Stück weit auch nicht mehr wirklich zu erkennen. Hier hilft das Navigationsgerät der eigenen Wahl aus. Der ehemals als Mittel- und Hutewald genutzte Hain und der in ihm verlaufende Pfad sind wunderbar. Ein schöner und nicht allzu häufig zu findender Mischwald, der im Frühjahr ebenfalls viele Frühblüher aufweist und einen Lebensraum für zahlreiche Tierarten darstellt. Alleine sechs Specht- und auch Eulenarten sind hier zum Beispiel nachgewiesen. Tritt man oben aus dem Wald, entdeckt man die in mehreren Reihen gepflanzten Schneitel-Hainbuchen am Waldrand, die früher Mensch und Tier mannigfaltigen Nutzen brachten. Alle paar Jahre werden die vielen alten Bäume mittlerweile abschnittsweise wieder geschneitelt, so dass man sich hier auch in den blattreichen Jahreszeiten ein besseres Bild machen kann. Am Ende der schönen Baumreihe geht es wieder in den Wald und vorbei am Haus Jungborn der Diakonie Himmelsthür hinab zur Innerste. Der folgen wir noch ein Stück zu einer Infotafel des Innersteradweges zu den Auwäldern am Fluss, dann biegen wir zur Straße „Am Mastberg“ ab und folgen dieser zurück zu unserem Ausgangspunkt an der ehemaligen Waschanlage oder zu einer entsprechenden Bushaltestelle.

Am Ende eines Tages...

Vielleicht haben wir einfach noch nicht genug gesehen und erlebt in unserer kurzen „Wanderkarriere“ in einem recht begrenzten Wandergebiet. Aber für uns ist das hier schon ein Knüller direkt vor den Toren unseres „Basecamps“ Hildesheim. Die Schönheit liegt sowieso immer im Auge des Betrachters. Die Welt wandelt sich in jeder Sekunde und Sehen ist nicht Sehen, wenn man nicht auch einmal stehenbleibt, um sich umzuschauen, tief einzuatmen, um zu lauschen, zu genießen, um zu fühlen und zu lächeln ob des glücklichen Moments, der nicht eben war und nicht gleich sein wird, sondern jetzt in diesem Moment ist. Da passen Reinhold Messners Worte am Ende vielleicht ganz gut, der einmal gesagt haben soll: Nichts hat mir auch nur annähernd zu so vielen Erkenntnissen verholfen, wie Landschaften und deren Entsprechungen in meiner Seele…

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