Da wir eine kleine Klatsche haben und die Demos uns immer sehr viel Kraft geben für die kommenden Jahre der Neuen Friedens- und Freiheitsbewegung, ging es nach Bernburg an der Saale am nächsten Tag noch weiter nach Halle an der Saale. Es war der falsche, der von der reGIERung herbeigeschwurbelte Jahrestag der Deutschen Einheit, an dem 1990 nichts anderes passierte, als dass alte Männer sich gegenseitig einen rubbelten, debil grinsten, Stifte schwangen, Reden hielten und sich selbst feierten und beweihräucherten. Aber das ist eine ganz andere, alte Geschichte, die heute kaum jemand kennt oder glauben will. Wenn wir so fern der Heimat spazieren gehen, nutzen wir gerne die Zeit, um uns noch etwas anzusehen. In diesem Fall sollte es die Burg Giebichenstein sein. Das Corona-Theater war noch im vollen Gange und so mussten wir einen horrenden Eintritt zur Oberburg bezahlen. Na ja, man kommt ja nicht alle Tage hierher. Man muss sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Vom Torturm der Oberburg hat man einen fantastischen Ausblick auf die Perle an der Saale.

Marktplatz Halle mit den fünf Türmen

Marktplatz Halle mit den fünf Türmen

Danach ging es in ein Parkhaus in der Innenstadt, die man als außergewöhnlich bezeichnen kann. Enge, recht schmucklose Straßenzüge mit hohen Gebäuden prägten unseren Weg zum Marktplatz. Diese „Häuserschluchten“ erwiesen sich später als sehr hilfreich, weil sie die gerufenen Parolen herrlich verstärkten. Der Marktplatz Halle ist ein Knaller. Riesengroß, beherrscht vom Turm des Roten Turmes und den vier Türmen der Marienkirche, die im 16. Jahrhundert aus zwei Kirchen umgebaut wurde. Unterhalb der Kirche findet man dann den Hallmarkt, das ehemalige Quartier der Salzherstellung im Mittelalter. Hier sammelten sich bereits die ersten Aufrechten, um gemeinsam für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit zu spazieren. Bezeichnend, dass der Platz wegen der Geschehnisse des 17. Juni 1953 auch den Beinamen Platz des 17. Juni trägt.

Der Spaziergang führte durch wirklich interessante Gegenden der Stadt Halle. Die Diskrepanz zwischen der mittlerweile weitestgehend sanierten Innenstadt und den Außenbezirken, teils in alternativer oder autonomer Hand, könnte kaum größer sein. Trotzdem blieb es auch hier völlig friedlich, als die bunte Neue Friedens- und Freiheitsbewegung laut, bestimmt, freundlich und fröhlich durch die Straßen zog. Der Spaziergang war sehr lang und an einer S-Bahn-Haltestelle war der Wendepunkt. Viele gingen hier in die Büsche am Rand der Strecke und verrichteten ihr Geschäft, denn mit der Pause zwischendrin waren wir insgesamt 3,5 Stunden unterwegs. Hammer! Dementsprechend taten die Gelenke und Füße auch weh, als wir gegen 19 Uhr auf dem Hallmarkt ankamen. Gegen 21:30 Uhr waren wir dann nach einem langen und anstrengenden, aber auch tollen Demotag wieder zu Hause.

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