Das es dem mageren Besucherstrom auf meiner Site nicht gerade zuträglich ist, mich als Mitglied der Neuen Friedens- und Freiheitsbewegung zu outen, war mir klar. Das war mir aber auch von Anfang an egal, weil ich mich spätestens in den letzten drei Jahren privat sowieso von allen Menschen getrennt habe, die dem neuen Zeitgeist frönen und nur ihre eigene Meinung zulassen. Wenn ich mir ansehe, was für Menschen sich heute als linksliberal, vernünftig, gebildet, verantwortungsvoll und solidarisch bezeichnen, bin ich mittlerweile stolz, wenn ich als Aluhutträger, Schwurbler, Verschwörungstheoretiker oder Rechtsradikaler bezeichnet werde. Wenn die breite Masse weiterhin so dumm sein will, den immer gebetsmühlenartig wiederholten Parolen der Eliten und ihrer Handlanger, wie dem WEF, zu glauben, nur um ein paar Krümel vom Kuchen abzubekommen, dann soll es so sein. Viel verrückter, als es momentan ist, kann es eigentlich nicht mehr werden. Irgendwann muss dieses durch und durch verrottete, dekadente und korrupte System vollständig zusammenbrechen … und dann Gnade uns Gott oder welche Kraft auch immer hinter dem Ganzen stecken mag. Ich glaube zwar mittlerweile nicht mehr, dass es die schöpferische Kraft interessiert, auf welcher vermeintlichen Seite man steht, wenn es um alles geht, aber trotzdem versuche ich, weiter auf der Seite einer möglichen Menschheitsfamilie zu sein. Auf der Seite der breiten Masse der selbsternannten „Gutmenschen“ werden sich in einer Krisensituation sowieso alle gegenseitig zerfleischen und auffressen.

Corona-Spielplatz?

Corona-Spielplatz?

Am Ende der „unfreiwilligen“ Demowoche, die dann aber zum Selbstläufer wurde, ging es nach Herne und Berlin, am Samstag nach Osnabrück, in die Stadt des Westfälischen Friedens und eine der wenigen „Widerstandshochburgen“ Niedersachsens. Die Anreise war dieses Mal mit 180 Kilometern recht angenehm „kurz“ und wir hatten etwas mehr Zeit, uns vorher etwas anzusehen. Wir entschieden uns für den Kultur- und Landschaftspark Piesberg. Dieser liegt in einem Gebiet, in dem früher Steinkohle im Untertagebau und Kalkstein im Übertagebau abgebaut wurde. Das Gelände ist riesig und es gibt jede Menge zu entdecken und zu erleben. Wir liefen eine ganze Weile herum, bis wir feststellten, dass es doch langsam Zeit wurde, in die Stadt zu fahren. Für einen ausgedehnten Besuch des Kultur- und Landschaftsparks sollte man sich durchaus einen ganzen Tag Zeit nehmen. Im Schlosspark Osnabrück angekommen, war erst einmal recht wenig los. Neben viel Polizei fanden sich auch wieder die in den meisten Städten obligatorischen „Gegendemonstranten“ der Antifa. Dass die sich nicht selbst blöd vorkommen, ist immer wieder erstaunlich. Auf der einen Seite stehen wir, bunt und fröhlich, mit Friedensfahnen und vielfältigen Plakaten, auf der anderen Seite die „Antifa“, schwarz vermummt, mit den immer gleichen Parolen auf den schwarzen Bannern und auch gerne mal mit Hassparolen wie „Nazis raus“ und erhobenen Mittelfingern. Ich habe in jungen Jahren echte Neonazis in Aktion erlebt und da können diese Kinder wirklich froh sein, dass wir keine sind. Wahrscheinlich haben sie sich deshalb auch uns ausgesucht und gehen nicht gegen echte Nazis oder andere Kräfte der dunklen Seite der Macht vor. In Kreisen des Widerstandes kursieren auch Annahmen, dass die „Antifa“ gar nicht mehr aktiv ist und diese Leute von irgendwem bezahlt werden, eventuell von Steuergeldern.

Gleich am Schloss prangte ein lustiges Schild der Uni Osnabrück, das dort bestimmt nicht zufällig hing. Kurioserweise stand darauf: Wissen schaffen statt Ängste schüren – UOS (Uni Osnabrück) gegen Corona! Ich habe dann mal auf den Seiten der Uni recherchiert und keinerlei Wissen zu Corona gefunden, sondern nur den unwissenschaftlichen Käse, den ich auch von den Medien, den „Experten“ und „der Wissenschaft“ kannte. Keine Zahlen, keine Fakten, sondern nur das immer gleiche Geplapper und Panikmache. Also müsste auch auf diesem Plakat stehen: Ängste schüren, statt Wissen schaffen! So langsam füllte sich der Platz vor dem Schloss und als es nach ein paar Reden lokal engagierter Menschen losging, waren ein paar hundert Menschen zusammengekommen, ich schätze 500 – 600. Mit von der Orga zur Verfügung gestellten Länderfahnen und Plakaten ging es dann los. Vorbei an den jungen, schwarz gekleideten Zivilisten und den ebenso jungen, ebenso schwarz gekleideten und ebenso grimmig dreinschauenden Polizisten, zogen wir durch Osnabrück. Es war, wie jede Demo davor und ebenso jede danach, ein einmaliges und individuelles Erlebnis, wenngleich wir langsam den Eindruck bekamen, dass etliche Menschen auf jeder Demo dabei sind. Dem Einfallsreichtum der Teilnehmer, was Plakate, Fahnen, Rucksäcke, Schirme und vieles andere angeht, sind keine Grenzen gesetzt. Ganz im Gegensatz dazu die immer schwarze Bekleidung, die Masken der Dummheit und die negative „Energie“ der Sturmtruppen der dunklen Seite der Macht. Osnabrück war auf jeden Fall eine Reise wert und es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir der Stadt einen Besuch abstatteten, um den örtlichen Widerstand zu unterstützen und uns selbst eine ordentliche Portion positive Energie abzuholen. Überall, wo man war, lässt man etwas zurück und nimmt dafür etwas anderes mit…

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