Da ich/wir seit Oktober 2022 nicht mehr am Hildesheimer Montagsspaziergang teilnahm(en), mussten Demonstrationen her, um auf der Straße Präsenz zu zeigen und sich immer mal wieder mit Gleichgesinnten zu treffen. Auch wenn ich nebenbei einige mehr passive Aktivitäten ausübe, um dem sich immer mehr ausbreitenden zivilen Gehorsam entgegenzutreten, ist so eine Demo, ein gemeinsamer Gang, immer wieder auch eine Motivationsspritze, um weiterzumachen und standzuhalten. Im März 2023 gab es eine Friedensdemo in Hannover-Linden. Man muss wissen, dass es ein gewisses Spannungsverhältnis zwischen Hildesheim, der Bischofs- und UNESCO-Welterbestadt und der Landeshauptstadt Hannover gibt. Als Wahl-Hildesheimer fand ich Hannover früher auch eher laut und langweilig. Mittlerweile habe ich zusammen mit meiner Besten etliche Stellen in der Stadt kennengelernt, die lebens- und liebenswert sind. Dazu zählt auch der Lindener Berg, dem wir des Öfteren (nicht nur) zur Scilla-Blüte einen Besuch abgestattet haben. Linden-Mitte selbst kannten wir gar nicht und waren umso erstaunter, einen spannenden Stadtteil kennenzulernen. Der ehemalige Industriestandort und Arbeiter-Stadtteil ist im Wandel und trotz des immer noch sichtbaren Niedergangs gibt es anscheinend eine große, aufstrebende, alternative Szene aus Alteingesessenen, Studenten und Migranten. Ein kleiner Kulturschock war das nahezu komplett leerstehende Ihme-Zentrum. Dieser riesige Wohn-, Arbeits- und Einkaufskomplex aus den 1970er Jahren kann wohl getrost als Vorläufer für das gelten, was die Eliten unter der Schirmherrschaft des WEF jetzt mit ihren 15-Minuten-Städten planen. Konzentration, Verarmung, Kontrolle, Niedergang. Genauso hier in Linden geschehen. Jetzt soll noch einmal versucht werden, dem Projekt „Der-Führer-schenkt-den-Klonen-eine-Stadt“ neues Leben einzuhauchen und ich fürchte, dass die Menschen von heute für solch schreckliche Wohnformen empfänglicher geworden sind. In vielen Neubaugebieten wachsen jetzt diese komischen Klötze aus dem Boden, als ob jemand eine einheitlich menschenfeindliche Architektur befohlen hätte.

Es ist die Wahrheit

Es ist die Wahrheit

Die Friedensdemo, an der leider nicht einmal hundert Menschen teilnahmen, startete am Küchengarten in Linden. Eine wie gesagt interessante Ecke, ein Stadtteil im schnellen Wandel. Die frühere Arbeiterklasse und ihre Viertel gibt es wohl bald nicht mehr. Da wir die Gegend nicht kannten und es auch ziemlich kalt war, sobald man in den Schatten geriet, sind nicht viele Bilder im Kopf verblieben. Zumindest gab es keinerlei Gegenproteste, nicht einmal von den hysterischen Kids, die vorgeben, die Antifa zu sein. Vielleicht war deren Bezahlung auch nicht rechtzeitig eingetroffen. Gut so, weil wir dadurch vollkommen unbelästigt unser friedliches Tagwerk verrichten konnten. Manchmal kommt man sich schon ziemlich einsam vor, wenn man mit wenigen Menschen durch Menschenmassen zieht und weitestgehend erstaunt, verständnislos oder angewidert angesehen wird. Aber jedes Winken, jedes Lächeln, jedes Hupen geben Hoffnung, Zuversicht und neue Kraft, diese „Heilige Pflicht“ immer wieder aufs Neue zu erfüllen. Alles in allem wieder ein schöner Nachmittag und am „Theater am Küchengarten“ stand ein wunderbarer Spruch, der so sehr meinem Empfinden entspricht: „An dem Punkt, wo der Spaß aufhört, beginnt der Humor“.

Telegram-Kanäle

Die Rote Linie Hannover – https://t.me/RoteLinieHannover

Freie Niedersachsen – https://t.me/frei_sein_niedersachsen

End- und Neuzeitreport – https://t.me/EndundNeuzeitreport

Querdenken Hannover – https://t.me/querdenken511 

Impfopfer.info – https://t.me/Impfschaden_D_AUT_CH

Die neuesten Beiträge