Inspiriert durch die Montagsspaziergänge in Hildesheim, informiert durch etliche Kanäle auf Telegram, wie zum Beispiel die „Freien Niedersachsen“ und die „Rote Linie Hannover“, ging es am 26.02.2022 ins schöne Gifhorn, das wir eh lange nicht besucht hatten. Leider sind mit einer Festplatte fast alle Videos und Fotos verschwunden, sodass ich nur ein paar Videos einstellen kann. Die zeigen aber, dass Gifhorn eine fantastische Veranstaltung war. Klar gibt es auf anderen Demos schon mal Zehntausend oder Hunderttausend Teilnehmer und hier waren es „nur“ 3.000 – 4.000 Teilnehmer. Die waren aber so bunt, so fröhlich, so friedlich, so bestimmt, so freundlich, so voller guter Energie, dass mir heute noch die Tränen kommen, wenn ich an diesen Tag zurückdenke. Gifhorn war für uns die Initialzündung zu vielen anderen, ähnlichen Veranstaltungen. Alleine 2022 waren wir noch auf 14 weiteren Spaziergängen und Demos abseits von Hildesheim.

Demo-Flyer Gifhorn
Die Beiträge zu den Demos werden teils sehr kurz, weil sie eher als Erinnerung für die herhalten sollen, die vielleicht dabei waren und als Information für die, die nie etwas davon gehört oder gesehen haben. Hier in den Videos kann man nämlich sehen, wer die Menschen wirklich sind, die von den gekauften Systemmedien lächerlich gemacht oder als Schwurbler, Nazis, Aluhüte, Querdenker, Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger oder ähnliches bezeichnet wurden. Das ist weitestgehend erstunken und erlogen und ich erwähne es in jedem Beitrag zu jeder Demo, an der wir persönlich teilnahmen: Ich bin als „langhaariger Bombenleger“ in jungen Jahren genug Nazis begegnet und auf diesen Demos bislang keinen einzigen. Sogenannte „Gegendemonstranten“, die uns hingegen als Nazis und Schlimmeres betitelten, hatten durchaus faschistische Züge an sich.
Gifhorn war super organisiert und dem Olli von der hiesigen Orga sind wir danach auf vielen weiteren Demo begegnet. DJ Michael Scheele war auch dabei und sorgte für teils sensationelle Stimmung. Alle waren bestens drauf, nur die Polizei war wohl etwas angepisst wegen der Überstunden und ließ uns dann schon ziemlich am Anfang Masken aufsetzen. Eine gelungene Veranstaltung, die mir als Teil der immer kleinen kritischen Masse in diesem Land das Gefühl gab, nicht alleine zu sein, sondern Teil eines Ganzen, einer Art Menschheitsfamilie der Sturmfesten, Erdverbundenen und Bodenständigen.
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