In diesem speziellen Fall handelt es sich allerdings um einen bösen Zauber, der schon seit langem (fast) die ganze Welt befallen hat. Da mein Verstand extrem selektiv arbeitet und es irgendwie immer wieder schafft, schlechte Erinnerungen verschwimmen oder verschwinden zu lassen, fällt es mir mittlerweile schwer, mich an die genauen Anfänge des Corona-Irrsinns zu erinnern. Ich nahm es anfangs auch gelassen, weil ich der Meinung war, die Menschen in diesem Land würden sich nicht schon wieder von so einem Unsinn täuschen lassen. Da hatte ich mich aber gewaltig in den Täuschländern getäuscht. Die machten alles munter mit, verfielen teils in Panik, klatschten vor Pflegeheimen, erschraken bei den gefälschten Bildern der von den Eliten gekauften Medien, bastelten sich bunte Masken und standen stundenlang fröhlich an Test-Centern an. Die Schlagworte dieser Zeit waren VERNUNFT, VERANTWORTUNG UND SOLIDARITÄT. Sie ließen ihre eigenen Verwandten an falscher Medikation, Beatmung und Vereinsamung sterben und redeten sich ein, es wäre ein Killervirus gewesen. Sie ließen sich ohne Überlegung und Aufklärung eine oder mehrere Giftspritzen setzen und lachten über die, die es nicht taten. Heute gilt wie immer: Wer zuletzt noch lachen kann, lacht am besten! Sie folterten ihre Kinder mit den bescheuerten Maßnahmen, mit Masken, Tests und selbst der für Kinder völlig nutzlosen Spritze. Sie hielten sich an jede noch so bescheuerte Maßnahme, die sich die reGIERung einfallen ließ. Ja, einige ganz besondere Spezialisten übertrafen sich sogar gegenseitig darin, sich Sachen auszudenken, die vollkommen jeglichen Verstandes entbehrten. Als all das geschah, wurde mir klar, dass eine Zombieseuche wesentlich angenehmer gewesen wäre.

Dummheit ist grenzenlos
Privat unterlag ich kaum Einschränkungen. Club, Restaurant, Sauna, Café, Kino etc. habe ich nie gebraucht. Beim Wandern gehen, meiner Passion, begegnete ich nur wenigen Irren und die lachte ich weg. Einzig beim Einkauf beim Discounter war ich eingeschränkt. Die Arbeit im sozialen Bereich brachte den Wahnsinn mit sich. Mein Arbeitgeber betätigte sich auch besonders eifrig im Sinne der reGIERung und versuchte teilweise sogar, über die gewünschten Maßnahmen hinauszugehen. Die schlimmsten Auswüchse zumindest konnten durch anonyme Hinweise an den Betriebsrat verhindert werden. Glücklicherweise hatte ich sehr tolerante Kollegen und eine ebenso tolerante, direkte Vorgesetzte. Ansonsten wurde mehrfach gegen den bei uns ansonsten so hochgeschätzten Datenschutz verstoßen, was das Zeug hält, die Ungeimpften mussten sich unter Aufsicht testen und bekamen eigene Formulare. Etliche Mitarbeiter organisierten sich dann über Telegram und tauschten sich aus. Viele wurden ins Abseits gestellt, wurden diskriminiert und gemobbt, teilweise zur Kündigung gedrängt. Ständig kamen Bettelnachrichten, dass sie sich doch impfen lassen sollten. Die Gesundheitsämter verhängten oder drohten mit Sanktionen, wie Betretungs- und Beschäftigungsverboten. Der ganze Scheiß lief über 1,5 Jahre, die mir heute nicht so lange vorkommen, weil ich vieles gelöscht habe, aber ja, Leute, das und so vieles mehr ist einst geschehen und ich werde es nie vergessen und vergeben, was geschehen ist, was noch geschehen wird und was viele jetzt nicht mehr wahrhaben wollen. Es war illegal, es war asozial, es war unmenschlich, wenngleich ich das Wort nicht mag, weil alles, was Menschen tun, logischerweise menschlich ist.
Ich war ungefähr seit meinem 20. Lebensjahr ein kritisch denkender Mensch, der sehr skeptisch unserer Gesellschaft, unserem System, unserer angeblichen Demokratie gegenüberstand. Mir war seitdem immer bewusst, dass wir Deutschen in einer Art paralleler Scheinwelt gehalten werden. Unser Wohlstand basiert wie der aller anderen „reichen“ Länder schon lange auf der Ausbeutung armer Länder. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist das noch um ein Vielfaches schlimmer geworden, wenngleich bis heute alles Mögliche unternommen wird, das zu verschleiern. Die Erkenntnis führte aber nie zum Protest oder gar zum Widerstand. Mir ging es wie so vielen Menschen vor mir, die sich sagten, dass Protest nichts bringt. Ich nahm es hin, dass sie den Mord an JFK einer Einzelperson in die Schuhe schoben, ich nahm es hin, dass die USA immer wieder illegale Kriege anzettelte, ich nahm es hin, dass sie die Türme in die Luft jagten, dass sie Edward Snowden um die Welt jagten und Julian Assange inhaftierten und folterten. Ich nahm es hin, dass sie mit Drohnen, die von Täuschland aus gesteuert wurden, illegal, ohne Anklage und Verhandlungen, überall auf der Welt Menschen ermordeten, darunter unschuldige Kinder, Frauen und Alte. Und ich nahm es hin, dass unsere Polit-Darsteller, die mit jedem Wechsel dümmer und unfähiger wurden, bei all dem wegschauten, mitmachten und sich am Leid anderer selbst bereicherten … und am Ende, als der Corona-Wahnsinn begann, musste ich gar feststellen, dass selbst der „kleine Mann“ von nebenan und die „kleine Frau“ mittlerweile so indoktriniert und assimiliert waren, dass sie all das mittrugen. Dann kam endlich der Dezember 2021 und ich erfuhr von den Montagsspaziergängen.
P.S.: Durch das Abrauchen einer Festplatte sind nur wenige Bilder aus diesen ersten 1,5 Jahren des Wahnsinns erhalten. Aber auch der Text ist nur ein winziger Ausschnitt all der Erlebnisse dieser Zeit.
P.P.S.: Apropos Julian. Hier folgt der Link zu einem Text des fantastischen Wolfgang Wodarg, den er „Für Julian Assange und die Vielen“ verfasst hat und selbst liest.
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